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Coffeebean Journal

 

Das neue 13″ MacBook

So nun ist der Würfel gefallen. Pünktlich zur Veranstaltung wurde auch die deutsche Apple-Seite auf den neuesten Stand gebracht und die Neuigkeiten der Keynote der Öffentlichkeit präsentiert. Im Wesentlichen treffen die vorab geäußerten Vermutungen den Nagel auf den Kopf. Die Notebooks MacBook 13″ und MacBook Pro 15″ haben ein Facelift und Technikupdate erfahren. Leider ist es nicht in allen Punkten so, wie von mir (und anhand der Gerüchte im Vorfeld) erhofft.

Speziell das MacBook 13″, mein Favorit für unterwegs mit dessen Vorgängerversion ich ein Jahr gearbeitet und das ich echt lieb gewonnen hatte, bringt zwar etliche Neuerungen mit, allerdings ist der Preis entgegen der Einschätzungen der vergangenen Tage für die gebotene Ausstattung doch recht deftig.

Die „kleine“ Version schlägt mit 1.199 Euro zu Buche mit folgender Grundausstattung:

* Intel Core 2 Duo Prozessor (2.0GHz)
* 2 GB DD3 Arbeitsspeicher
* 160 GB Festplatte1
* NVIDIA GeForce 9400M Grafikprozessor

Der größere Bruder kostet schon stolze 1.499 Euro:

* Intel Core 2 Duo Prozessor (2.4GHz)
* 2 GB DD3 Arbeitsspeicher
* 250 GB Festplatte1
* NVIDIA GeForce 9400M Grafikprozessor

Also gerade mal 400 MHz mehr CPU-Speed und 90GB Festplattenplatz extra für 300 Euro. Für diesen Preis hätte ich allerdings 4GB RAM erwartet. Es sei mal dahingestelllt, das nun DDR3-RAM verbaut wurde anstelle der DDR2-Module im Vorgänger, was ich aber damals schon festgestellt habe: ein wenig mehr Arbeitsspeicher hätte gerade bei Mac OS X Leopard sehr gut getan.

Weitere Technische Daten:

Abmessungen und Gewicht

* Höhe: 2,41 cm
* Breite: 32,5 cm
* Tiefe: 22,7 cm
* Gewicht: 2,04 kg

Batterie

* Bis zu 5 Std. netzunabhängiger Betrieb

Konnektivität

* AirPort Extreme (802.11n) integriert
* Bluetooth 2.1 + EDR integriert
* 10/100/1000BASE-T Gigabit-Ethernet (RJ-45-Anschluss)
* Zwei USB 2.0 Anschlüsse

Nun zum angenehmen Teil, der Optik und der neuen Technik. Die ist gelungen. Ein schickes Unibody-Aluminiumgehäuse, leichter und flacher. Ein neues Multi-Touch-Trackpad aus Glas ohne separate Taste (die komplette Fläche kann zum Klicken benutzt werden), superflacher Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung und einer Auflösung von 1280x800px und ein (im Vergleich zum Vorgänger) schneller NVIDIA GeForce 9400 Mobile Grafikchip runden die Neuauflage ab.

overview

Die Spezifikationen des MacBook Pro 15″ sind hier nachzulesen, um den Bericht abzuschliessen.

Fazit: Ich bin diesmal ein wenig geteilter Meinung. Ich habe lange auf ein Update des kleinen Begleiters für unterwegs gewartet und vielleicht habe ich einfach zu hohe Erwartungen gehabt. Es sind genug neue Features dazugekommen, um auch den Preis zu rechtfertigen, allerdings wäre ich über einen Einstiegspreis von symbolischen 999 Euro für die kleinste Ausstattung sicherlich glücklicher gewesen als im Moment. Bleibt abzuwarten, wie schnell die Geräte den Weg in die Apple-Stores finden, um sich das alles mal real anzuschauen.

Ich hoffe, an der Möglichkeit der Installation von mehreren Betriebssystemen wie auf dem Vorgänger hat sich nichts geändert, denn ich grübele schon, wie XP oder Linux mit der Funktionalität des neuen Multi-Touch-Pads ohne Tasten zurechtkommt (Bootcamp-Treiber etc.).

Ich warte es ab. Alleine schon wegen der Möglichkeit des Ausprobierens von Triple-Boot auf der neuen Version und der Haptik des neuen Gehäuse juckt es mir schon in den Fingern, trotz einer kleinen Entäuschung über die etwas zu spartanische Grundausstattung.

Nachtrag (23:39 Uhr): Nachdem ich das offizielle Video gesehen habe, was offensichtlich für ein Aufwand für die Entwicklung des Gehäuses betrieben wurde, muss ich meine Meckerei relativieren. Der Preis ist schon gerechtfertig im Vergleich zu den Plastikkoffern der Konkurrenz, wenn man darüber nachdenkt.

Und im Video hab ich außerdem doch noch das persönliche Killerfeature für mich entdeckt, das ich bisher überlesen habe – die Tastatur ist endlich mit der coolen Hintergrundbeleuchtung ausgestattet wie die der großen PRO-Brüder 🙂 super. Wie bei allen Dingen sollte sich jeder selbst ein Bild machen, ob man es mag, braucht oder nicht. Ich bin jedenfalls seit meinem ersten Kontakt mit einem Apple infiziert..da ändert auch die Preispolitik nichts daran.

 


3 Reaktionen zu “Das neue 13″ MacBook”

Philipp schrieb am 15. Oktober 2008 um 20:37 Uhr:

Ich glaube bei mir wird es eher ein 15″ MacBook Pro!

Markus schrieb am 14. Oktober 2008 um 23:50 Uhr:

Also wenn die Reflexion vom Display sich im gleichen Rahmen bewegt wie beim Vorgänger (was allerdings auf den ersten Blick nicht so aussschaut muss ich zugeben) dann sollte das kein Hindernis sein. Ich hatte jedenfalls keine Probleme bei Tageslicht damit zu arbeiten.

Abwarten und Anschauen. Auf gut Glück kaufen nur weil es ein Apple ist, sollte man wirklich nicht. Es muss schon den Anforderungen genügen, die jeder bei der täglichen Arbeit an solch ein Gerät stellt.

daswebdesignblog schrieb am 14. Oktober 2008 um 22:49 Uhr:

Ich hab tatsächlich kurze Zeit mit dem Gedanken gespielt, mir ein MacBook zuzulegen. Nun, nachdem ich das Ergebnis des AppleEvents gesehen habe, kann ich mit Sicherheit sagen, dass daraus nichts wird.

Der Bildschirm spiegelt wahrscheinlich relativ stark und ist für unterwegs sicher nichts. Der Einstiegspreis ist mir 200€ zu hoch. Schade.



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