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Coffeebean Journal

 

Erkennen Sie die Melodie – wie heisst dieser verdammte Song nochmal

Diese Frage stellt sich immer, wenn ein Ohrwurm im Kopf sitzt und man nicht den blassesten Schimmer hat, wie das Lied nun eigentlich heißt. Geschweige denn, wer der Interpret des Werkes sein könnte. Meist hat man eine Melodie oder eine ungefähre Textpassage vom Refrain im Gedächtnis, aber mehr auch nicht. Das führt nicht nur zu nervender Schlaflosigkeit. Es soll schon zu spontan abgebrochenen Familienfeiern gekommen sein, weil man sich einfach nicht darauf einigen konnte, wer dieses ganz bestimmte Lied in die Welt gesetzt hat und wie es exakt heisst. Damit soll nun endlich Schluß sein. Das verspricht mein heutiger Fund des Tages.

Das interessante Projekt heisst midomi.com und ist kostenlos verfügbar. Und Spaß macht es außerdem. Man hat dort nämlich die Möglichkeit, per Micro die besagte Songmelodie einzusummen oder einzusingen und ein Klick auf “Search with your Voice” liefert passende Ergebnisse zum karaokemäßig eingespielten Suchmuster (gutes Micro oder besser Headset vorausgesetzt). Wie von Geisterhand werden dann die möglichen Treffer angezeigt. Der Clou: man kann sich die eingesungenen Melodien von anderen Nutzern anhören, was teilweise echt spektakulär und zum Brüllen ist. Bewerten der Gesangskünste inklusive.

Hat man nur eine gewisse Textpassage im Kopf, kann man per “Search with your Keyboard” auch damit den gewünschten Song finden. Vorausgesetzt, er befindet sich schon in der ständig wachsenden Datenbank. Tolle Sache und ich war echt erstaunt. Meine Tests (3 Songs und beide Varianten) haben jedenfalls auf Anhieb funktioniert.

Dahinter arbeitet die schöne Web2.0-Content-Durch-Mitmachen-Idee. Je mehr Lieblingslieder von den Usern eingesungen oder eingegeben wurden, um so genauer werden die Treffer. Einfaches Prinzip, aber effektiv.

Gut zu wissen, das man nun beruhigt ins Bett gehen kann, wenn der lästige Ohrwurm identifiziert werden konnte und endlich Ruhe gibt. Sicher auch ein lustiger Partygag als Karaoke-Ersatz und langersehnte Rettung für ratlose Suchende nach vermissten oder brandneuen Titeln unbekannter Künstler. Der Dank für diese coole Idee geht an das US-Unternehmen “Melodis“, das sich für dieses Projekt verantwortlich zeigt.

Dieser Artikel wurde am Donnerstag, den 12. Juli 2007 um 23:37 Uhr veröffentlicht und wurde unter Internet, Music abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesem Artikel durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

 




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